Wohnungsbautag 2026
Beim 17. Wohnungsbautag der sieben Bundesverbände aus Bau-, Wohnungswirtschaft und Mieterbund hat die ARGE Kiel ihre Studie zum Wohnungsbau 2026 präsentiert. Gestiegene Baukosten und Finanzierungs-zinsen benennt die Studie als Hauptgründe für immer weniger Neubau. Der stark gewachsene Bauüberhang garantiere nicht mehr zunehmende Fertigstellungen, sondern werde häufig gar nicht gebaut. Um raus aus der Krisenstarre auf dem Wohnungsmarkt zu kommen, fordert das Verbändebündnis Schnelligkeit im Bereich der Wohnungsbaupolitik. Nicht nur mittel- bis langfristig wirkende Maßnahmen sollten im Vordergrund stehen, sondern sofort wirkende Aktivitäten und ein entschiedener Wille, die Komplexität auf der Förderseite, auf der Verordnungsseite und auf dem Weg zur Digitalisierung der Prozesse aufzulösen. Dazu zählen ein pragmatisches GebäudetypE-Konzept, eine Förderung, die sich auf das bezahlbare Bauen und Wohnen fokussiert, eine „Fast Lane“ für das Wohnen mit schnelleren Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozessen sowie eine Bundesstatistik für Baubeginne.
Die Studie finden Sie hier
Das Forderungspapier können Sie hier herunterladen
Die sieben Verbände, die den Wohnungsbautag durchführen, sind:
BDB Bundesverband deutscher Baustoff-Fachhandel e.V.
Industriegewerkschaft Bauen - Agrar - Umwelt
DMB Deutscher Mieterbund
GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
DGfM Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.
ZDB Zentralverband deutsches Baugewerbe
