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Stadtsiedlung legt Grundstein für 46 Wohnungen

Auf einer Brache entsteht neuer Wohnraum. Mit der heutigen Grundsteinlegung an der Feyerabendstraße startet die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH den Bau von 46 Wohnungen. Auf dem rund 2.400 Quadratmeter großen Grundstück entstehen drei Mehrfamilienhäuser mit einem vielfältigen Wohnungsmix. Mehr als die Hälfte der Wohnungen wird öƯentlich gefördert. 

Geplant sind 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen in drei freistehenden Gebäuden mit jeweils vier Obergeschossen und einem StaƯelgeschoss. Eine gemeinsame Tiefgarage bietet 47 Stellplätze. Ein Kinderspielplatz sowie begrünte Dächer und einladend gestaltete Außenanlagen sorgen für Aufenthaltsqualität auf dem neuen Wohnareal. „Mit dem Neubau an der Feyerabendstraße schaƯen wir Wohnraum für Heilbronn und gleichzeitig ein Angebot, das auch für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen zugänglich ist. Damit setzen wir unsere Strategie 2030 weiter konkret um“, sagt Stadtsiedlung-Geschäftsführer Dominik Buchta. 

Die Stadtsiedlung will ihren Wohnungsbestand erweitern. Bis 2030 sollen 390 neue Wohnungen entstehen. Als größter Vermieter von Wohnraum in Heilbronn richtet das Unternehmen seine Neubauprojekte gezielt am Bedarf der Stadtgesellschaft aus. In diesem Zusammenhang hat sich die städtische Tochter das Ziel gesetzt, mindestens 50 Prozent gefördert zu bauen: in der Feyerabendstraße sind es 25 der 46 Wohnungen.  

„Die Grundsteinlegung für drei neue Mehrfamilienhäuser ist ein guter Tag für Heilbronn, für die Nordstadt und für den Heilbronner Wohnungsmarkt“, sagt Baubürgermeister Andreas Ringle. „Heilbronn wächst, und damit muss auch der Wohnungsbau Schritt halten.“ 

Wo heute gebaut wird, wurde schon vor Jahrtausenden gesiedelt 
Aktuell finden auf dem Grundstück archäologische Untersuchungen statt. Erste Befunde und Funde – darunter Scherben von Keramikgefäßen – weisen auf prähistorische Siedlungsstrukturen hin, unter anderem aus der Jungsteinzeit. Während die Untersuchungen in den betroƯenen Bereichen laufen, ruhen dort die Bauarbeiten. In anderen Abschnitten der Baustelle wird parallel weitergebaut. 

In jüngerer Geschichte wurde auf dem Grundstück Bier gebraut und Hefe produziert. Ende des 19. Jahrhunderts stand auf dem Areal, das damals noch der Neckarsulmer Straße zugeordnet wurde, die Brauerei zum Löwen. Ab 1919 produzierte die Firma Lindenmeyer hier Essig und Hefe. Bekannt sind heute noch die so genannten „Linco“-Hefewürfel. Nach dem Abriss der Fabrikgebäude im Jahr 2015 lag die Fläche mehrere Jahre brach. 

Mit der feierlichen Veranstaltung am 25. September ist auf der Industriebrache nun der Grundstein für ein ganz neues Kapitel gelegt: für modernes Wohnen und nachbarschaftliche Gemeinschaft in einem lebendigen Quartier. 

 

Bild: Bei der Grundsteinlegung: Baubürgermeister Andreas Ringle (links in der Mitte mit Bauhelm), Stadtsiedlungs-Geschäftsführer Dominik Buchta (rechts in der Mitte mit Bauhelm). Außen rechts Stefan Hormuth vom Generalunternehmer Implenia, außen links Polier (Implenia).

Bildnachweis Stadtsiedlung Heilbronn/Lina Bihr