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Neues Heim - Die Baugenossenschaft eG feiert Einweihung des Quartiers am Wiener Platz

Mit einer Einweihungsfeier hat Neues Heim – Die Baugenossenschaft eG am 26. Juni 2026 die Fertigstellung seiner Gebäude sowie den erfolgreichen Einzug der Bewohnerinnen und Bewohner in das Quartier am Wiener Platz gefeiert. Seit dem Einzug der ersten Mieterinnen und Mieter im Herbst 2025 hat sich das Quartier zu einer lebendigen Nachbarschaft entwickelt, in der Gemeinschaft gelebt wird. Auf dem ehemaligen Schoch-Areal in Stuttgart-Feuerbach entsteht ein neues Stadtquartier mit mehreren Baufeldern und Baulosen. Als Ankerinvestor des Baufelds Süd hat das Neue Heim gemeinsam mit der Tochterfirma Neues Heim – Immobilien GmbH und den beteiligten Baugemeinschaften die Entwicklung des südlichen Quartiersbereichs maßgeblich geprägt. 

Bereits 2016 wurde das ehemalige Schoch-Areal als erstes Grundstück im Rahmen des „Bündnisses für Wohnen 1.0“ auf den Weg gebracht. Damit wurde der Grundstein für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Wohnungswirtschaft, der Landeshauptstadt Stuttgart und weiteren Projektpartnern gelegt. Mit der Konzeptvergabe im Jahr 2018 übernahm das Neue Heim als Ankerinvestor die Entwicklung des Baufelds Süd.  

Der Weg bis zur Fertigstellung brachte einiges an Herausforderungen mit sich. Bevor auf dem Areal gebaut werden konnte, musste das Gelände im Rahmen einer der größten Altlastensanierungen Stuttgarts aufwendig aufbereitet werden. Während der Bauzeit erschwerten Lieferengpässe, steigende Baukosten und eine volatile Förderlandschaft die Umsetzung. Gleichzeitig erforderte die Vielzahl an Projektpartnern, Vorgaben, Wohnformen und Nutzungen eine enge Abstimmung.  Als Ankerinvestor des Baufelds Süd übernahm das Neue Heim dabei weit über die Rolle eines klassischen Bauherrn hinaus Verantwortung und sorgte auch in schwierigen Projektphasen dafür, dass die Entwicklung des Quartiers planmäßig fortgeführt werden konnte. 

Die Einweihungsfeier machte deutlich, welche Bedeutung das Quartier inzwischen für Feuerbach und die Stadt Stuttgart hat. Auf der Bühne würdigten Sozialminister Oliver Hildenbrand, Baubürgermeister Peter Pätzold, Vorstandsvorsitzender Rüdiger Maier, vbw-Verbandsdirektorin Dr. Iris Beuerle sowie Vandana Shah, Geschäftsführerin von blocher partners, in ihren Grußworten die erfolgreiche Entwicklung des Quartiers und die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. 

Bürgermeister Pätzold würdigte das Neue Heim in seiner Rede als wichtigen Partner:  „Die Baugenossenschaft Neues Heim ist einer der wichtigsten Partner der LHS Stuttgart bei der Schaffung von Wohnraum. Nicht nur am Wiener Platz, sondern auch mit ihrem IBA-Vorhaben in Stuttgart-Rot. Die Baugenossenschaft Neues Heim vereint bezahlbaren Wohnraum mit innovativen Ideen. Wir bedanken uns sehr bei der Baugenossenschaft Neues Heim für ihr großes Engagement für diese Stadt und die gute und offene Zusammenarbeit.“ 

Vorstandsvorsitzender Rüdiger Maier betonte die Überzeugung, mit der das Neue Heim das Projekt trotz der schwierigen Rahmenbedingungen verfolgt habe: „Wir haben früh das Potenzial dieses Standorts erkannt und uns bewusst entschieden, als Genossenschaft Verantwortung für seine Entwicklung zu übernehmen. Trotz der vielfältigen Herausforderungen waren wir überzeugt, dass wir mit unserer Erfahrung und unserem genossenschaftlichen Selbstverständnis ein Quartier schaffen können, das weit über den Bau von Wohnungen hinausgeht.“ 

Im Baufeld Süd entstanden 102 Wohnungen für unterschiedlichste Lebenslagen. Ergänzt werden sie durch Clusterwohnungen, studentisches Wohnen, Wohnraum für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf sowie einer Kindertagesstätte, einer Tagespflege, vielfältigen Gemeinschaftsflächen und Gewerbeeinheiten. 

Bereits 2022 wurde das Neue Heim von der Landeshauptstadt Stuttgart mit dem sozialen Quartiersmanagement beauftragt. Ziel war es, Nachbarschaft nicht erst nach dem Einzug entstehen zu lassen, sondern bereits während der Bauphase die Grundlagen für ein lebendiges Miteinander zu schaffen. Über zahlreiche Beteiligungsformate wurden künftige Bewohnerinnen und Bewohner frühzeitig eingebunden und miteinander vernetzt. Dass dieser Ansatz erfolgreich war, zeigt sich heute im Alltag des Quartiers. Die Bewohnerinnen und Bewohner organisieren gemeinsame Aktivitäten, nutzen die Gemeinschaftsangebote und vernetzen sich über die eigene Quartiers-App. Aus einem Neubauprojekt ist innerhalb kurzer Zeit eine lebendige Nachbarschaft entstanden, die das Quartier aktiv mitgestaltet. 

Dieser ganzheitliche Ansatz wurde auch überregional gewürdigt: Das Quartier erhielt im November 2025 den „Schwarzen Löwen“, den größten Wirtschaftspreis Baden-Württembergs, in der Kategorie „Wohnkonzepte“. 

Bilder: Das Quartier am Wiener Platz von oben, Rüdiger Maier bei der Eröffnungsrede und die Redner Gisbert Renz, Baubürgermeister Peter Pätzold, Rüdiger Maier, Iris Beuerle und Sozialminister Oliver Hildenbrand.

Bildnachweis: Björn Hänssler