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LBG-Projekt „Neues Wohnen am Molchweg“ in Jahrbuch Wohnbauten des Jahres 2026 aufgenommen

LBG-Vorständin Antje Durach und LBG-Mitarbeiterin Monika Himmelsbach bei der Preisverleihung des Callwey-Awards

Das Modernisierungsprojekt „Neues Wohnen am Molchweg“ der Landes-Bau-Genossenschaft Württemberg eG (LBG) in Stuttgart wurde in das Jahrbuch Wohnbauten des Jahres 2026 aufgenommen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen des Best of Architecture Summit 2026 in München.

Der Award "Wohnbauten des Jahres" zeichnet Bauherren und Architekten im Geschosswohnungsbau im deutschsprachigen Raum aus. Die von einer Fachjury ausgewählten Projekte werden jährlich in einem begleitenden Jahrbuch veröffentlicht.

Mit dem Projekt „Neues Wohnen am Molchweg“ entwickelte die LBG eine Wohnanlage aus den 1960er-Jahren im Stuttgarter Stadtteil Bergheim zu einem zukunftsfähigen Wohnquartier weiter. Das Vorhaben ist Teil des Netzes der IBA’27 StadtRegion Stuttgart und zeigt, wie bestehende Wohnsiedlungen durch Modernisierung und Nachverdichtung an aktuelle und künftige Anforderungen angepasst werden können.

Auf dem rund 22.500 Quadratmeter großen Areal wurden Bestandsgebäude modernisiert, aufgestockt und durch Anbauten in Holz- und Holzhybridbauweise ergänzt. Darüber hinaus entstanden im Zuge der Quartiersentwicklung ein Neubau mit Wohnungen, eine dreigruppige Kindertagesstätte sowie eine Tiefgarage.

Durch die Weiterentwicklung des Standorts erhöhte sich die Zahl der Wohnungen von ursprünglich 76 auf 176. Die zusätzliche Wohnfläche wurde überwiegend innerhalb des bestehenden Quartiers geschaffen. Dabei blieb die vorhandene Siedlungsstruktur weitgehend erhalten und wurde baulich sowie energetisch weiterentwickelt.

Im Zuge der Maßnahmen entstanden neue Aufzüge, barrierefreie Zugänge und Laubengänge. Unterschiedliche Wohnungsgrößen schaffen Angebote für verschiedene Lebensphasen und Haushaltsformen. Die Kindertagesstätte sowie gemeinschaftlich nutzbare Freiräume ergänzen das Wohnangebot im Quartier.

Das Projekt verbindet die Modernisierung bestehender Gebäude mit der Schaffung zusätzlichen Wohnraums und zeigt Möglichkeiten einer flächensparenden Quartiersentwicklung im Bestand auf.

Foto: Antje Durach (LBG) und Monika Himmelsbach (LBG)