Kreisbau Tübingen feiert Richtfest im Quartier „Im Gärtle“
Mit dem Richtfest hat die Kreisbaugesellschaft Tübingen einen wichtigen Bauabschnitt ihres Neubauprojekts „Im Gärtle“ in Nehren gefeiert. Gemeinsam mit Landrat Dr. Hendrik Bednarz, Bürgermeister Egon Betz, Josef Lampert von Geiger Schlüsselfertigbau, den beteiligten Planungs- und Bauunternehmen, Handwerkerinnen und Handwerkern, Nachbarn sowie Mitarbeitenden der Kreisbau wurde der bisherige Baufortschritt gewürdigt. Im Rahmen des Ersatzneubaus mit Nachverdichtung entstehen auf dem Areal drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 41 öffentlich geförderten Mietwohnungen und rund 2.994 Quadratmetern Wohnfläche.
„Anstelle von fünf Vierfamilienhäusern mit insgesamt 20 Wohnungen aus den 1940er-Jahren entstehen hier drei Mehrfamilienhäuser mit 41 Wohnungen. Alle Wohnungen werden öffentlich gefördert und stehen damit langfristig zu vergünstigten Mieten zur Verfügung“, erklärt Matthias Sacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreisbaugesellschaft Tübingen. „Unser Dank gilt den Handwerkerinnen und Handwerkern sowie allen Planungs- und Baupartnern, die das Vorhaben gemeinsam mit uns umsetzen. Auch die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde trägt wesentlich zum Gelingen des Projekts bei.“
Für alle 41 Wohnungen gilt eine Förderbindung von 40 Jahren. Während dieses Zeitraums liegt die Miete 40 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Die durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt nach aktueller Planung 8,77 Euro pro Quadratmeter.
„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der bedeutendsten Aufgaben unserer Zeit – auch bei uns im Landkreis. Der soziale Wohnungsbau bildet dabei einen Eckpfeiler unserer Gesellschaft und stärkt langfristig den sozialen Zusammenhalt in unserer Region. Das Neubauprojekt ‚Im Gärtle‘ von der Kreisbaugesellschaft befördert dieses Ziel und ist darüber hinaus ein gutes Beispiel für gelungene Innenentwicklung“, betont Landrat Dr. Hendrik Bednarz.
Zusätzlicher Wohnraum durch Ersatzneubau
Die drei Wohnhäuser entstehen auf den Grundstücken Im Ilgengärtle 9 und 11 sowie Lindenweg 2, 4 und 6. Für das Vorhaben wurden fünf Vierfamilienhäuser aus den 1940er-Jahren zurückgebaut. Nach mehr als 80 Jahren Nutzung wiesen sie einen umfangreichen baulichen und energetischen Sanierungsbedarf auf und konnten nicht mehr wirtschaftlich modernisiert werden. Durch den Ersatzneubau und die Nachverdichtung steigt die Zahl der Wohnungen auf dem Areal von bislang 20 auf künftig 41.
„Das Projekt der Kreisbau ist ein Meilenstein für bezahlbares Wohnen in Nehren“, erklärt Bürgermeister Egon Betz.
Die Gebäude werden in dreigeschossiger Bauweise mit Teilunterkellerung errichtet. Ein gemeinschaftlich gestalteter Grünbereich zwischen den Häusern bietet den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern Raum für Aufenthalt und Begegnung. Geplant sind zudem zehn Tiefgaragenstellplätze sowie 34 Außenstellplätze.
Investition von rund 13,3 Millionen Euro
Die Neubauten werden im KfW-55-Standard realisiert. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz mit Pelletheizung und Gasspitzenlastkessel. Zusätzlich wird auf den Dachflächen eine Photovoltaikanlage installiert.
Die Gesamtkosten einschließlich des Anteils für das Nahwärmenetz belaufen sich voraussichtlich auf rund 13,3 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Wohnanlage ist für Ende 2027 beziehungsweise Anfang 2028 vorgesehen.
Die Planung verantwortete Denninger Architekten aus Mössingen. Geiger Schlüsselfertigbau übernimmt als Generalübernehmer die Umsetzung des Vorhabens.
„Bezahlbarer Wohnraum und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen gehören für uns bei Geiger zusammen. Deshalb betrachten wir Projekte wie in Nehren ganzheitlich – vom Rückbau bis zur schlüsselfertigen Umsetzung des neuen Quartiers“, sagt Josef Lampert, Geschäftsleitung Schlüsselfertigbau bei Geiger.
Nach den Grußworten und dem traditionellen Richtspruch feierten die Gäste den Baufortschritt bei einem gemeinsamen Imbiss.
Auf dem Bild: Beim Richtfest im Quartier „Im Gärtle“ in Nehren (von links): Josef Lampert, Geschäftsleitung von Geiger Schlüsselfertigbau, Landrat Dr. Hendrik Bednarz, Matthias Sacher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreisbaugesellschaft Tübingen, Egon Betz, Bürgermeister von Nehren, und Werner Walz, Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft Tübingen.
Foto: Kreisbaugesellschaft Tübingen mbH
