Bau-Monitor zeigt: Jetzt müssen die Wohnungsbau-Reformen umgesetzt werden
Der Bau-Monitor 2026 des Pestel-Instituts bestätigt zentrale Einschätzungen und Forderungen des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Die Studie macht deutlich, dass der Wohnungsmangel in Baden-Württemberg weiterhin groß ist und zunehmend zur Belastung für Wirtschaftswachstum und Fachkräftesicherung wird.
„Die aktuelle Studie bestätigt eindrucksvoll, was der vbw seit Jahren fordert: niedrigere Baukosten durch vereinfachte Standards, schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren, den Abbau überzogener regulatorischer Anforderungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Die Wohnraumfrage ist längst auch eine Wirtschafts- und Standortfrage für Baden-Württemberg“, sagt Dr. Iris Beuerle, Verbandsdirektorin des vbw.
Viele vom vbw vorgeschlagenen Lösungsansätze finden sich inzwischen auch im Koalitionsvertrag der Landesregierung wieder. Dazu gehören der geplante BW-Standard für bezahlbares Bauen, beschleunigte Genehmigungsverfahren, Vereinfachungen im Bau- und Baunebenrecht, eine flexiblere Stellplatzpolitik, eine stärkere Wohnraumförderung, Landesbürgschaften und Erleichterungen beim Bauen im Bestand.
„Der Bau-Monitor verdeutlicht, dass die Landesregierung das Bauen und Wohnen vordringlich behandeln muss und möglichst schnell die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einlöst“, betont Dr. Iris Beuerle.
Die Studie verweist zugleich auf die deutlichen Mietsteigerungen der vergangenen Jahre. Die durchschnittliche Nettokaltmiete der vbw-Mitgliedsunternehmen liegt dagegen bei lediglich 7,91 Euro pro Quadratmeter und damit weiterhin deutlich unter dem allgemeinen Marktniveau. Damit leisten die gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen einen wichtigen Beitrag zum bezahlbaren Wohnen.
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