Die Wohnungswirtschaft unterstützt Bündnis gegen Einsamkeit
Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat aufgezeigt, dass sich mehr als ein Drittel der Menschen in Baden-Württemberg moderat oder stark einsam fühlt. Ein Zustand, der die persönliche Gesundheit, aber auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigen kann. Daher hat das Land ein Bündnis gegen Einsamkeit gegründet. Zu den Bündnispartnern - neben vier Landesministerien und Verbänden aus Wohlfahrt, Gesundheitswesen, Kommunen und vielen weiteren Institutionen - zählt auch die Wohnungswirtschaft Baden-Württemberg.
Bei der Gründungsveranstaltung im Hospitalhof Stuttgart unterzeichnete der vbw die Gründungsurkunde und beteiligte sich an den begleitenden Workshops. Die Wohnungswirtschaft bringt wichtige Erfahrungen in die Arbeit des Bündnisses ein. Die Mitgliedsunternehmen des vbw schaffen nicht nur Wohnraum, sondern fördern auch das soziale Miteinander in Quartieren und Nachbarschaften. Gemeinschaftsräume, Quartierstreffs und die Unterstützung lokaler Initiativen bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Begegnung und Austausch.
„Gegen Einsamkeit braucht es Orte der Begegnung und ein starkes Bündnis aller Akteure. Die Wohnungswirtschaft leistet dazu ihren Beitrag, gemeinsam mit Kommunen und sozialen Trägern.“
Der vbw begrüßt den Aufbau des Bündnisses und wird seine Erfahrungen aus der Quartiersentwicklung und dem nachbarschaftlichen Zusammenleben in die weitere Arbeit einbringen. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bündnispartnern konkrete Ansätze zu entwickeln, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Baden-Württemberg zu stärken und Einsamkeit wirksam entgegenzuwirken.
Bild 1: Bündnis gegen Einsamkeit für Baden-Württemberg - Die Wohnungswirtschaft ist Gründungsmitglied des Bündnisses
Bild 2: Oliver Hildebrand, Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit in Baden-Württemberg, eröffnete die Gründungsveranstaltung
Bild 3: Große Beteiligung bei der Gründungskonferenz
Fotos: vbw


