Kreisbau startet Wohnbauprojekt „Paradiesle“ in Kirchheimer Innenstadt
Spatenstich für vier Mehrfamilienhäuser mit 16 Eigentumswohnungen
Mit dem offiziellen Spatenstich hat die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim unter Teck eG den Startschuss für das Wohnbauprojekt „Paradiesle“ in der Paradiesstraße 37 bis 43 in Kirchheim unter Teck gegeben. Auf einer bislang brachliegenden Fläche entstehen vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 16 Eigentumswohnungen.
Das Bauvorhaben blickt auf eine mehrjährige Planungs- und Vorbereitungsphase zurück. Seit dem Erwerb des Grundstücks im Jahr 2020 wurde das Projekt durch verschiedene äußere Rahmenbedingungen beeinflusst. Die Corona-Pandemie, steigende Bau- und Finanzierungskosten, Veränderungen bei Förderprogrammen sowie notwendige Anpassungen der Planung führten zu Verzögerungen beim Baustart.
Nun soll das Quartier mit neuem Wohnraum belebt werden. Die 16 Wohnungen verteilen sich gleichmäßig auf vier Gebäude, die gemeinsam eine Wohn- und Eigentümergemeinschaft bilden. Die Wohnungen verfügen über vier bis fünf Zimmer und bieten Wohnflächen zwischen 107 und 162 Quadratmetern.
Errichtet wird das Ensemble als KfW-Effizienzhaus 55 nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes. Darüber hinaus wird die Wohnanlage für Elektromobilität vorbereitet. Auf dem Grundstück entstehen 19 Stellplätze, eingebettet in eine gemeinschaftlich nutzbare Hof- und Gartenanlage.
Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen setzt die Kreisbaugenossenschaft somit ein weiteres Zeichen für die Wohnraumentwicklung in Kirchheim unter Teck. Aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Bedingungen und weggefallener Fördermöglichkeiten werden die entstehenden Wohnungen vollständig als Eigentumswohnungen vermarktet.
Mit dem Projekt „Paradiesle“ wird eine innerstädtische Brachfläche aktiviert und neuer Wohnraum in zentraler Lage geschaffen. Damit leistet die Kreisbaugenossenschaft einen Beitrag zur nachhaltigen Innenentwicklung und zur Stärkung des Wohnungsangebots in der Region.
Foto: Bürgermeister Achim Rapp, vbw-Verbandsdirektorin Dr. Iris Beuerle, Kreisbau-Technikvorstand Stephan Schmitzer, Kreisbau-Vorstandsvorsitzender Bernd Weiler, Kirchheims Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader, Stadtplanungsamtsleiter Gernot Pohl (v. l.)
